Aunkirchen: Ein Dorf erstickt im Verkehr

Veröffentlicht am 16.05.2007 in Verkehr

Trotz des hohen Verkehrsaufkommens ist der Ruf der Aunkirchener nach einer Ortsumfahrung noch nicht Realität geworden.

Täglich quälen sich tausende Fahrzeuge auf einer der meistbefahrenen Staatsstraßen Bayerns durch unsere Ortschaft. Auf Abhilfe dieser unerträglichen Verkehrssituation warten die Aunkirchener Bürger nun schon sehr lange - und werden auch noch sehr lange warten dürfen.

Auf jeder Veranstaltung wird zwar propagiert, wie viel Geld nach Aunkirchen geflossen ist, aber eines der Hauptprobleme, nämlich der Verkehr und die deswegen erforderliche Ortsumgehung wurden ganz und gar vergessen. Besonders die Anlieger der Staatsstraße, die unermüdlich auf die Misere hinweisen, können davon ein Lied singen. Es werden zwar Industriebetriebe und Einkaufsparks in die Landschaft gesetzt, aber die dafür nötige Infrastruktur wurde darüber vernachlässigt, wie man deutlich sehen, hören und riechen kann. Als jüngstes Beispiel möchte ich nur die Anbindung des neuen Einkaufsparks auf dem ehemaligen "Weber & Ott" Gelände nennen.

Die längst fällige Maßnahme einer Ortsumgehung von Aunkirchen wurde zwar im Jahr 2001 in die erste Dringlichkeitsstufe "R" ("R" steht hier für "Ruhe sanft" weiterhin!!) eingestuft. Ohne eine Umfahrung kann aber leider auch ein weiteres dringendes Objekt nicht in Angriff genommen werden: die notwendige Sanierung des Ortskerns, die sog. "Dorferneuerung". Dieser ist inzwischen zu einem Schandfleck verkommen. Es sollten hier mit einer Gesamtplanung "Nägel mit Köpfen" gemacht und nicht wieder damit begonnen werden, durch "Flickschusterei" und halbe Sachen den Einwohnern von Aunkirchen etwas vorzugaukeln.

Aber liebe Aunkirchener, es ist noch ganz ganz lange zu befürchten, dass wir mit unserem Verkehrschaos leben und geduldig warten müssen, bis der Bau der Ortsumgehung realisiert wird.
Wir dürfen für unser Aunkirchen auf bessere Zeiten hoffen.

Siegfried Steinbauer
Vorsitzender SPD-Aunkirchen
 

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